Seit meiner Kindheit liebe ich Pilze und bin seit langem auch Programmierer. Aus der Kombination dieser beiden Hobbys ist diese Website entstanden. Zuvor hatte ich zwei andere Pilzbestimmungsseiten, die ich verkauft habe. Ziel der aktuellen Website ist es, eine benutzerfreundliche Such- und Bestimmungsplattform zu schaffen, die sowohl im Wald als auch zu Hause gut funktioniert. Ich hoffe, sie bereitet vielen Menschen Freude.
Bartha László
Arten-Lernkarten
Märzen-Schneckling
Hygrophorus marzuolus
- Lebensraum: Laub Nadel
- Fruchtzeit: März – Mai
- Hut: halbkugelig flach glatt
- Stiel: zylindrisch
- Fruchtschicht: herablaufend spärlich dick
Beschreibung
Hut: Der Hut dieses hochgeschätzten Pilzes kann 10 cm Durchmesser erreichen. Während seiner Entwicklung ist er anfangs weiß, dann grau, schließlich fast schwärzlich. Nicht regelmäßig, fast kein Exemplar gleicht dem anderen. Der dickfleischige Hutrand ist an mehreren Stellen so hoch angehoben, dass die Lamellen von der Seite erkennbar sind.
Lamellen: Die Lamellen sind auffallend dick, von unterschiedlicher Länge, ziemlich weit voneinander entfernt, nur leicht herablaufend, anfangs weiß, dann grau werdend.
Stiel: Der Stiel erreicht oft 6, manchmal 8 cm Höhe. Einige Exemplare haben einen leicht gebogenen Stiel. Die anfangs weiße, dann graue Stielspitze ist leicht schuppig.
Fleisch: Das Fleisch ist unter der Huthaut grau, sonst weiß; hat keinen charakteristischen Geruch.
Spore: Weiß; 6.5-8.5 x 4.5-5 μm; elliptisch, dünnwandig.
Vorkommen: Muss sorgfältig in der Laubstreu gesucht werden, da der Pilz schwer zu entdecken ist. Bis Mai zu finden, meist in kleinen Gruppen in Laub- und Nadelwäldern. Bevorzugt zentrale Gebirgslagen. In Ungarn wurde er bisher einmal im Őrség-Gebiet gefunden.
Speisewert: Sehr schmackhafter Pilz.
Verwechslung: Ähnlich dem Ruß-Schneckling, der in Ungarn noch nicht gefunden wurde, aber er kommt nur im Herbst vor, daher ist eine Verwechslung unwahrscheinlich. Bei der Bestimmung von Pilzen muss jedoch immer berücksichtigt werden, dass ihre Erscheinungszeit erheblich von der Regel abweichen kann. Beide Arten sind essbar.
Bemerkung: Bald nach der Schneeschmelze taucht er aus dem Boden auf und wurde bereits im Januar gefunden, wenn der Winter besonders mild war. Im März gehört er zu den wenigen frühen Pilzen.
Artenbeschreibung: 1821 beschrieb Elias Magnus Fries ihn erstmals wissenschaftlich als Agaricus marzuolus. 1893 ordnete Giacomo Bresadola ihn in die Gattung Hygrophorus ein.
Systematik
- StammBasidiomycota
- KlasseAgaricomycetes
- OrdnungAgaricales
- FamilieHygrophoraceae
- GattungHygrophorus
- Art: marzuolus
- Beschrieben von: (Fr.) Bres. (1893)
- Ungarischer Name: tavaszi csigagomba
- Lebensweise: Mykorrhiza-bildend
- Speisewert: essbar