Seit meiner Kindheit liebe ich Pilze und bin seit langem auch Programmierer. Aus der Kombination dieser beiden Hobbys ist diese Website entstanden. Zuvor hatte ich zwei andere Pilzbestimmungsseiten, die ich verkauft habe. Ziel der aktuellen Website ist es, eine benutzerfreundliche Such- und Bestimmungsplattform zu schaffen, die sowohl im Wald als auch zu Hause gut funktioniert. Ich hoffe, sie bereitet vielen Menschen Freude.
Bartha László
Arten-Lernkarten
Gelber Knollenblätterpilz
Amanita citrina
- Lebensraum: Laub Nadel
- Fruchtzeit: Juli – November
- Hut: flach gefleckt glatt
- Stiel: knollig
- Fruchtschicht: frei dicht gekerbt
Beschreibung
Hut: 5-15 cm breit, blass zitronengelb, selten grünlich-gelb; zunächst halbkugelig, später abflachend, meist mit großen, groben, gelblichen Hüllresten bedeckt, die mit der Zeit leicht bräunen. Die Huthaut ist abziehbar, bei Nässe klebrig, glänzend, der Hutrand ist nicht gerieft.
Lamellen: Frei stehend, weißlich, leicht blassgelb, weich und dicht stehend, ihre Ränder leicht gekerbt.
Stiel: Kann eine Höhe von 10 (12) cm und einen Durchmesser von 1-1,5 cm erreichen, Farbe ähnlich dem Hut. Der Ring ist blassgelb, herabhängend, nicht gerieft. Die Stielbasis ist rundlich knollig, mit einem kragenartigen Rand.
Fleisch: Weiß und weich. Geruch erinnert an keimende Kartoffeln, ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal vom Grünen Knollenblätterpilz und dem weißen Knollenblätterpilz.
Spore: Weiß; 8-10-(11) x 7-9-(10) μm; fast kugelförmig.
Vorkommen: Der Zitronenpilz ist in Ungarn eine recht verbreitete Pilzart. In Mitteleuropa kommt er hauptsächlich unter 500 m Höhe vor, selten jedoch bis 1100 m. Ähnlich wie der Grüne Knollenblätterpilz ist der Zitronenpilz wärmeliebend, sein Myzel verträgt keinen harten und längeren Frost. Wächst auf nährstoffarmen, sauren oder schwach sauren Böden. Bildet Symbiose mit den Wurzeln von Nadel- und Laubbäumen. Kommt meist von Juli bis November vor.
Speisewert: Dieser Pilz ist nicht giftig, aber sein unangenehmer Geschmack macht ihn für den Verzehr ungeeignet.
Verwechslung: Die weiße Variante des Zitronenpilzes, var. alba, wird am leichtesten mit der weißen Variante des Grünen Knollenblätterpilzes verwechselt. Der leicht erkennbare Unterschied an der Stielbasis: Der Grüne Knollenblätterpilz hat eine gut entwickelte Knolle, während der Zitronenpilz eine gerandete Knolle hat.
Bemerkung: Citrina bedeutet zitronengelb und bezieht sich auf die Farbe des Hutes.
Artenbeschreibung: Jacob Christian Schaeffer beschrieb diesen Pilz 1762 und nannte ihn Agaricus citrinus. (In frühen taxonomischen Klassifikationen wurden die meisten Pilze in eine große Kategorie, Agaricus, eingeordnet, die heute in mehrere Gattungen aufgeteilt ist.) Christiaan Hendrik Persoon nannte ihn 1797 Amanita Citrina.
Systematik
- StammBasidiomycota
- KlasseAgaricomycetes
- OrdnungAgaricales
- FamilieAmanitaceae
- GattungAmanita
- Art: citrina
- Beschrieben von: (Schaeff.) Pers.
- Ungarischer Name: citromgalóca
- Lebensweise: Mykorrhiza-bildend
- Speisewert: giftig