Übungsbereich: erstellt für die ungarische Anforderung für Pilzsachverständige mit 303 Arten. Keine offizielle Prüfung; die Anforderungen anderer Länder können abweichen.
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Möller-Egerling
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Möller-Egerling

Agaricus moelleri

giftig
  • Lebensraum: Laub
  • Fruchtzeit: Juni – November
  • Hut: flach schuppig glatt
  • Stiel: zylindrisch knollig
  • Fruchtschicht: frei dicht glatt

Beschreibung

Hut: Weißliche Grundfarbe, aber mit winzigen dunkelgrauen oder gräulich-braunen Schuppen bedeckt. Viel dichter zur Mitte hin, nach außen hin ausdünnend. Der Hutrand ist lange eingerollt und kann kleine Hüllreste haben. Der Hut verfärbt sich auf Druck oder Verletzung leuchtend zitronengelb.

Lamellen: Im jungen Zustand sind seine Lamellen rosafarben, wie bei den meisten Champignons. Später werden sie braun und schließlich schokoladenbraun. Dicht und frei stehend.

Stiel: Sein Stiel ist weiß, zylindrisch, an der Basis leicht knollig. Sein Ring ist weit abstehend, verfärbt sich ebenfalls bei Berührung und nimmt eine leuchtend chromgelbe Farbe an.

Fleisch: Weiß, fest, verfärbt sich beim Bruch. Dieser Prozess ist in der Stielbasis schneller. Die Verfärbung ist ein gutes Unterscheidungsmerkmal. Sein Geruch ist unangenehm karbol- oder tintenartig. Im Alter intensiviert sich der Geruch.

Spore: Dunkelbraun; 5-6 x 3.5-4 µm; elliptisch, glatt.

Vorkommen: Unkrautige, Waldränder, lichte Akazienhaine. Auf gedüngtem Boden in Gärten und Obstgärten. Keine seltene Art. Von Juni bis November, bis zum Frost. Oft wachsen mehrere Pilze an einem Ort.

Speisewert: Giftig. Verursacht Magen- und Darmprobleme.

Verwechslung: Kann mit dem essbaren Wald-Champignon und den jungen Exemplaren des Riesenschirmpilzes verwechselt werden.

Bemerkung: Auch dies gehört zu den gilbenden Champignons, die sich gelb verfärben. Es ist ratsam, diese fast 10 gilbenden Champignonarten zu meiden. Der Name moelleri wurde zu Ehren des deutschen Mykologen und Forstbotanikers Alfred Möller (1860-1921) vergeben.

Artenbeschreibung: In einer Veröffentlichung von 1976 bezog sich der ukrainische Mykologe Dr. Solomon P. Wasser (geb. 1946) auf ihn als eigenständige Art, bis dahin gehörte er zum Gilbenden Champignon.

Systematik

  1. StammBasidiomycota
  2. KlasseAgaricomycetes
  3. OrdnungAgaricales
  4. FamilieAgaricaceae
  5. GattungAgaricus
  • Art: moelleri
  • Beschrieben von: Wasser
  • Ungarischer Name: tintaszagú csiperke
  • Lebensweise: Boden-Saprotroph
  • Speisewert: giftig
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