Seit meiner Kindheit liebe ich Pilze und bin seit langem auch Programmierer. Aus der Kombination dieser beiden Hobbys ist diese Website entstanden. Zuvor hatte ich zwei andere Pilzbestimmungsseiten, die ich verkauft habe. Ziel der aktuellen Website ist es, eine benutzerfreundliche Such- und Bestimmungsplattform zu schaffen, die sowohl im Wald als auch zu Hause gut funktioniert. Ich hoffe, sie bereitet vielen Menschen Freude.
Bartha László
Arten-Lernkarten
Bleigrauer Bovist
Bovista plumbea
- Lebensraum: grasig
- Fruchtzeit: April – November
- Hut:
- Stiel:
- Fruchtschicht:
Beschreibung
Beschreibung: Kleiner, grauer Pilz, der dem Flaschen-Stäubling ähnelt.
Fruchtkörper: 1-3 cm Durchmesser; gerundet, kugelförmig; seine äußere Rinde ist weiß, glatt, zerbrechlich, in kleinen Stücken wie Eierschale abblätternd, wobei die innere Rinde sichtbar wird, die dünn, häutig, im jungen Zustand weißlich, später bleigrau, pergamentartig ist.
Hymenium: Füllt das gesamte Innere des Fruchtkörpers aus; bei Reife entsteht eine kleine Öffnung im oberen Teil des Fruchtkörpers auf der inneren Rinde, durch die das Sporenpulver entweicht.
Fleisch: Weich, weißlich, später schwammig; ocker, dann verflüssigend, oliv-grünlich, bräunlich, schließlich zu Pulver zerfallend; kein besonderer Geruch und Geschmack.
Spore: Braun; 4.5-6.5 x 4-5.5μm; ellipsoid, durch das Sterigma (die Zelle, die die Sporen hält) hat es ein kaulquappenartiges Aussehen, dickwandig.
Vorkommen: Von April bis November, auf grasigen Plätzen, Wiesen, Weiden, meist in Gruppen wachsend, häufige Art.
Speisewert: Im jungen Zustand essbar, solange sein Fleisch weißlich ist.
Verwechslung: Ähnlich dem giftigen Zitronengelben Kartoffelbovist und dem essbaren Flaschen-Stäubling.
Bemerkung: Die Gattung Bovista, die etwa 40 bekannte Arten umfasst, hat diesen Pilz als typische Art. plumbea ist lateinischen Ursprungs und bedeutet Blei (plumbum). bovista könnte vom lateinischen bovis, Ochse, kommen. Bovista kommt vom altdeutschen Wort vohe - Hexe. Vielleicht ist dies der Ursprung des Begriffs Hexenring.
Artenbeschreibung: 1796 beschrieb Christiaan Hendrik Persoon ihn und gab ihm den wissenschaftlichen Namen Bovista plumbea, der noch der akzeptierte wissenschaftliche Name ist.
Systematik
- StammBasidiomycota
- KlasseAgaricomycetes
- OrdnungAgaricales
- FamilieAgaricaceae
- GattungBovista
- Art: plumbea
- Beschrieben von: Pers. (1795)
- Ungarischer Name: szürke pöfeteg
- Lebensweise: Boden-Saprotroph
- Speisewert: nicht essbar