Seit meiner Kindheit liebe ich Pilze und bin seit langem auch Programmierer. Aus der Kombination dieser beiden Hobbys ist diese Website entstanden. Zuvor hatte ich zwei andere Pilzbestimmungsseiten, die ich verkauft habe. Ziel der aktuellen Website ist es, eine benutzerfreundliche Such- und Bestimmungsplattform zu schaffen, die sowohl im Wald als auch zu Hause gut funktioniert. Ich hoffe, sie bereitet vielen Menschen Freude.
Bartha László
Arten-Lernkarten
Schwefelporling
Laetiporus sulphureus
- Lebensraum: Laub Stumpf
- Fruchtzeit: April – September
- Hut:
- Stiel:
- Fruchtschicht:
Beschreibung
Beschreibung: Ein porlingsartiger Pilz, der an Stämmen lebender Bäume wächst, unregelmäßig geformt, erkennbar an seinem leuchtend schwefelgelben Hymenium.
Fruchtkörper: Anfangs gerundet, später halbkugelig oder nierenförmig. Meist sind mehrere Fruchtkörper unregelmäßig miteinander verwachsen, fächer- oder schindelartig übereinander angeordnet. Form sehr variabel, meist unregelmäßig gebogen und mit Unebenheiten. Manchmal breitet er sich rindenartig auf dem Baumstamm aus. Kann 40 cm Größe erreichen. Farbe leuchtend gelb, rostgelb, ziegelrot, orange, möglicherweise zu gelblich-weiß oder grünlich-gelb verblasst.
Hymenium: Röhrenförmig, porig, die Röhrenporen sind klein, punktförmig. Farbe leuchtend gelb, schwefelgelb. Bei jungen Pilzen sondern sie gelbe Tröpfchen ab. Sporenpulver weiß.
Fleisch: Im jungen Zustand weich, saftig, leicht faserig, erinnert an Käse, Quark. Später hart, schließlich zäh, ledrig, aber krümelig. Farbe weiß, gelblich-weiß.
Spore: Weiß; 5-7 x 3.5-4.5μm; elliptisch eiförmig;
Vorkommen: An Stämmen, Basen, Stümpfen verschiedener Laubbäume, wächst aber auch auf gefällten Stümpfen, oft in Baumhöhlen, Hohlräumen. Oft auf Weiden an Flussufern, aber auch auf Obstbäumen, hauptsächlich Birne und Apfel. Vom Frühling bis zum Herbst, überall häufig. Entwickelt sich schnell. Ein schädlicher Parasit von Bäumen.
Speisewert: Charakteristisch säuerlicher Geruch, leicht bitterlicher, säuerlicher Geschmack. Der junge Pilz ist gut schmeckend, hauptsächlich in Suppe gekocht. In kleine Stücke geschnitten und zu Gerichten gegeben. Dünne Scheiben von jungen Pilzen können nach dem Überbrühen gebraten werden, aber alte Pilze sind ungenießbar zäh.
Verwechslung: Mehrere Porlinge können in der Form ähnlich sein, aber sein leuchtend schwefelgelbes Hymenium unterscheidet ihn von allen.
Bemerkung: Der Gattungsname Laetiporus bedeutet - glänzende Pore. sulphureum kommt vom Wort sulphur - Schwefel, bedeutet schwefelhaltig und bezieht sich auf die schwefelgelbe Farbe.
Artenbeschreibung: 1789 beschrieb der französische Botaniker und Mykologe Jean Baptiste Francois (Pierre) Bulliard ihn erstmals. Seinen heutigen Namen erhielt er 1920 vom berühmten amerikanischen William Alphonso Murrill (1869-1967) Mykologen.
Systematik
- StammBasidiomycota
- KlasseAgaricomycetes
- OrdnungPolyporales
- FamilieFomitopsidaceae
- GattungLaetiporus
- Art: sulphureus
- Beschrieben von: (Bull.) Murrill
- Ungarischer Name: sárga gévagomba
- Lebensweise: nekrotropher Parasit
- Speisewert: essbar